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FAQs

Organisation

Wer ist Expertise for Animals?

Die gemeinnützige GmbH Expertise for Animals besteht aus uns drei Gründerinnen Eva Seifert, Marietheres Reinke und Sophie-Madlin Langner. Wir arbeiten gleichberechtigt miteinander und treffen Entscheidungen nach dem Konsensprinzip. Wir tragen gemeinsam die Verantwortung für das Gelingen des Unternehmens.

Im Vordergrund stehen eine basisdemokratische Organisierung und Koordination des Unternehmens, dabei wollen wir keine starren, sondern kompetenz- und projektbasierte Hierarchien aufbauen.

Was macht Expertise for Animals?

Wir beraten Akteur_innen und Organisationen innerhalb der Tierbewegungen. Wir bearbeiten Themen rund um nichtmenschliche Tiere, die von direktem und indirektem Handeln von Menschen betroffen sind. Wir erstellen Aufbereitungen und Auswertungen, fördern (interdisziplinäre) Vernetzungen und organisieren Veranstaltungen zu entsprechenden Themen. Als gemeinnützige Organisation stellen wir zudem eigeninitiierte digitale Wissens- und Informationsangebote zur Verfügung.

Was ist der besondere Ansatz von Expertise for Animals?

Expertise for Animals ist eine der ersten Organisationen auf dem jungen Gebiet der Beratung zu tierschutzrelevanten Themen. Statt eigene Kampagnen und Petitionen durchzuführen, stellen wir anderen Organisationen und Akteur_innen tierschutzwissenschaftliche Erkenntnisse zur Verfügung. Denn wissenschaftliche Erkenntnisse spielen eine zentrale Rolle in den Debatten zu nichtmenschlichen Tieren.

Die Auftraggeber_innen profitieren von unserer fachlichen Begleitung. Durch das bereitgestellte Wissen können sie ihre inhaltliche Arbeit fundierter und wirkungsvoller gestalten. Die Seriosität und Stichhaltigkeit der Kampagnen, Petitionen, Lobby- und Aufklärungsarbeit sowie ihrer tierschutzrechtlichen Tätigkeiten steigen durch gründlich recherchierte und aufbereitete Informationen.

Wie kann ich mich bei Expertise for Animals bewerben?

Wir suchen aktuell:

Fundraiser_in in Teilzeit

● alle Informationen und Stellenbeschreibung findet ihr in unserem Blogbeitrag "Wir suchen dich: Fundraiser_in"

● Bewerbungen bitte an info@expertiseforanimals.com

Warum ist Expertise for Animals eine gGmbH?

Wir haben uns intensiv mit der Frage beschäftigt welche Organisationsform am besten zu uns und unseren Tätigkeiten passt. Letztendlich haben wir uns für die gemeinnützige GmbH entschieden, da diese Rechtsform die Gemeinnützigkeit mit Erwerbstätigkeiten vereint.

Arbeit

Wie arbeitet Expertise for Animals?

Wir legen einen großen Wert auf hochwertiges Wissensmanagement und erarbeiten fachliches Wissen mittels gründlicher Recherchen, Literaturarbeit und Analysen. Darüber hinaus können Expert_inneninterviews zum Know-how beitragen. Qualitätsmanagement und Evaluation wollen wir in unsere Arbeit integrieren.

Wie kann ich Expertise for Animals beauftragen?

Bitte nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf oder schreiben Sie uns direkt eine Mail an: info@expertiseforanimals.com

Warum arbeiten Expertise for Animals hauptsächlich zu nichtmenschlichen Tieren und nicht zu anderen wichtigen Formen der Diskriminierung?

Aufgrund der Überschneidungen (Intersektionalität und Multidimensionalität verschiedener Themen) treten wir permanent mit verschiedenen Formen von Diskriminierungen in Kontakt, sowohl in unserer Arbeit als auch in unserem eigenen Leben. Dies nehmen wir wahr und wollen es bestmöglich berücksichtigen. Unser Zugang und damit Fokus liegt dabei auf nichtmenschlichen Tieren, da wir durch unsere Ausbildungen und Arbeitserfahrungen in diesem Bereich die größte fachliche Kenntnis aufgebaut haben.

Werte

Welche Werte vertritt Expertise for Animals?

Unsere Werte sind der Unterbau unserer Organisation, Arbeitsweise und - kultur. Wir haben sieben Grundwerte formuliert:

● Wir vertreten einen antispeziesistischen Standpunkt. Wir sehen unsere Arbeit als Teil von Bewegungen, die jegliche Formen der Unterdrückung von Menschen und nichtmenschlichen Tieren ablehnen und eine freie und faire Gesellschaft für alle anstreben.

● Unser Ziel ist es, die Perspektiven nichtmenschlicher Tiere bestmöglich zu verstehen, um ihre Interessen in ihrem Sinne zu vertreten.

● Wir arbeiten kritisch, wissens- und quellenbasiert. In unserer Organisation achten wir auf Sorgfalt und Transparenz.

● Wir bilden uns beständig fort und bauen unsere Fähigkeiten und unser Wissen aus. Damit befinden wir uns immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.

● Wir sehen Vernetzung und Austausch mit anderen, auch interdisziplinär, als Bereicherung und essentiellen Bestandteil unserer Arbeit, so dass wir gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Projekte anstreben.

● Wir achten auf eine inkludierende, diskriminierungs- und barrierefreie Organisation und Kommunikation.

● Wir bemühen uns, zu reflektieren, Kritik anzunehmen und Selbstkritik zu üben, insbesondere an Stellen, an denen wir diskriminierende Strukturen in unserer Arbeit produzieren und reproduzieren

Mit wem arbeitet Expertise for Animals zusammen?

Wir wollen mit unserer Fachexpertise verschiedenste Akteur_innen in ihrer Arbeit unterstützen. In den Tierbewegungen gibt es viele verschiedene Ansichten und Debatten, die teilweise seit Jahrzehnten geführt werden, darüber, welches der beste Weg und welches überhaupt das anvisierte Ziel ist. Wir unterstützen alle Akteur_innen, auch wenn diese einen anderen Weg gewählt haben, solange dies nicht auf Kosten von Menschen oder nichtmenschlicher Tiere geht. Wir schließen es aus, mit Akteur_innen und Organisationen zu arbeiten, die rassistisches, sexistisches, transfeindliches, speziesistisches und anderes diskriminierendes Verhalten oder Gedankengut zeigen oder vertreten.

Wie geht Expertise for Animals mit Fotos von nichtmenschlichen Tieren auf deren Website um?

Fotos von nichtmenschlichen Tieren sind ein wirkmächtiges Instrument, um über ihre Lebensbedingungen aufzuklären und ihre Interessen zu vertreten. Eine besondere Rolle spielen Bilder, die Missstände und Probleme dokumentieren. Die Fotos überbrücken die Distanz zwischen Menschen und den betroffenen nichtmenschlichen Tieren. Gleichzeitig bewegt sich die Verwendung solcher Aufnahmen in einem Spannungsfeld.

Einerseits geben die Bilder Einblicke in das Leben und Erleben von unterdrückten Lebewesen. Sie tragen ihre Stimme und Geschichte in die Öffentlichkeit. Stehen die Bilder und Begleittexte in dem Kontext, dass sie die Ausbeutung und bestehenden Verhältnisse kritisieren, kann die Verwendung im Sinne der Betroffenen sein.

Andererseits ist die Verwendung der Bilder mit tierethisch relevanten Fragestellungen verbunden. Nichtmenschliche Tiere können den Aufnahmen und ihrer weiteren Verwendung nicht zustimmen. Berühren Aufnahmen, die leidende, verletzte, kranke und sterbende nichtmenschliche Tiere zeigen, ihre Integrität, Würde, Autonomie, Privatsphäre und Rechte? Sensationalisieren und Stereotypisieren die Bilder tierliches Leiden und ihre Verletzlichkeit? Überdeckt die Darstellung des Leidens ihre individuelle Persönlichkeit? Verstärken die Bilder das Problem, dass es nichtmenschliche Tiere verwehrt bleibt, ihr Leben selbst zu kontrollieren?

Wir öffnen uns dieser Debatte und reflektieren und diskutieren über die Verwendung derartiger Bilder. Als einen ersten Schritt thematisieren wir das Spannungsfeld im Rahmen dieses Textes. In einem weiteren Schritt entschieden wir uns, Bilder, die leidende, verletzte, kranke und sterbende nichtmenschliche Tiere zeigen, nicht direkt sichtbar auf unsere Website zu stellen. Es bedarf erst einer bewussten Zustimmung durch die Leser_innen, sich die sensiblen Bilder anzeigen zu lassen. Wir entwickeln weitere Ansätze, wie wir mit dem Thema umgehen und sind über Hinweise und Austausch dankbar.

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