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February 16, 2026

Neue Veröffentlichung von Animal Rights Watch e.V. Wir analysieren Videomaterial aus einer brandenburgischen Entenmast.

Tierärztliche Einordnung: Schwere Gewalt beim Verladen von Enten

Animal Rights Watch e.V. (ARIWA) veröffentlicht neue Aufnahmen aus einer brandenburgischen Entenmastanlage, in der bereits 2023 erhebliche Missstände dokumentiert worden waren.

Die aktuellen Bilder zeigen massive Gewalthandlungen beim Verladen der Tiere: Über 1.400 dokumentierte Tritte, mehr als 300 mal werden Enten geworfen und rund 200 mal werden die Enten, unter anderem an einzelnen Flügeln, grob gepackt.

Expertise for Animals wurde gebeten, das dokumentierte Material tierschutzfachlich einzuordnen. Welche Belastungen entstehen für die Tiere?

Der Verladeprozess als Stress-Höhepunkt

Das Handling von Tieren ist immer eine Belastung. Das Fangen und Verladen von Vögeln gilt als besonders kritisch. Tiere werden aus ihrer gewohnten Umgebung entfernt, fixiert, getragen und in Transportbehälter verbracht. Bereits dieser Vorgang stellt einen erheblichen Eingriff dar.

Die Aufnahmen zeigen, dass darauf keine Rücksicht genommen wird: Wiederholte Tritte, Würfe, grobes Greifen und Werfen, Heben und Tragen an einem Flügel und das Halten über Kopf.

Diese Praktiken erhöhen die Stressintensität erheblich und steigern das Risiko von Verletzungen. Die Enten sind enorm gestresst und erleben intensiven Angstzustände.

Unsere Einschätzung kommt zu dem klaren Fazit, dass die dokumentierte körperliche Gewalt, der achtlose Umgang und die grobe Behandlung von Enten während des Verladens nicht mit den gesetzlichen Tierschutz-Mindeststandards wie auch den offiziellen Empfehlungen vereinbar sind.

Die vollständige fachliche Einschätzung steht Ihnen am Ende dieses Artikels zum Download bereit.

Hier erfahren Sie mehr über die Veröffentlichung aus der Entenmast von Animal Rights Watch e.V.

Foto: Animal Rights Watch e.V. (ARIWA)

Wissenschaftsbasierte Infrastruktur für die Tierbewegungen

Expertise for Animals erstellt tierärztliche Bewertungen von dokumentierten Praktiken in der Tierhaltung, beim Transport und bei der Schlachtung. Wir bewerten das vorliegende Bildmaterial anhand geltender Rechtsnormen, veterinärmedizinischer Erkenntnisse und ethologischer Grundlagen.

Dokumentationen des alltäglichen Umgangs mit landwirtschaftlich genutzten Tieren sind ein zentrales Instrument für die Tierbewegungen. Ohne Belege bleiben strukturelle Probleme unsichtbar. Wir ergänzen diese Arbeit, indem wir sie evidenzbasiert analysieren und fachlich einordnen.

Unsere Beratung basiert auf drei zentralen Prinzipien:

  • Wissenschaftlich fundiert: Wir vereinen Fachwissen aus Tiermedizin, Biologie und Tierschutzwissenschaften
  • Praxisnah: Wir entwickeln gemeinsam Strategien, die umsetzbar und wirkungsvoll sind.
  • Erprobt: Zahlreiche Organisationen profitieren bereits von unserer Unterstützung in der Kampagnenarbeit.

Kontaktieren Sie uns hier oder vereinbaren Sie hier ein direktes Gespräch mit Marietheres Reinke.

Download

[
Expertise for Animals. Tierschutzfachliche Einschätzung der dokumentierten Verladepraxis.
]

Glossar

In unserem Glossar erklären wir unseren Sprachgebrauch und warum wir manche Worte nicht, anders oder gerade eben nutzen. Zudem werden Fachbegriffe erklärt und teilweise grafisch oder bildhaft dargestellt.

( Zum Glossar )

Animal Rights Watch e.V. (ARIWA) veröffentlicht neue Aufnahmen aus einer brandenburgischen Entenmastanlage, in der bereits 2023 erhebliche Missstände dokumentiert worden waren.

Die aktuellen Bilder zeigen massive Gewalthandlungen beim Verladen der Tiere: Über 1.400 dokumentierte Tritte, mehr als 300 mal werden Enten geworfen und rund 200 mal werden die Enten, unter anderem an einzelnen Flügeln, grob gepackt.

Expertise for Animals wurde gebeten, das dokumentierte Material tierschutzfachlich einzuordnen. Welche Belastungen entstehen für die Tiere?

Der Verladeprozess als Stress-Höhepunkt

Das Handling von Tieren ist immer eine Belastung. Das Fangen und Verladen von Vögeln gilt als besonders kritisch. Tiere werden aus ihrer gewohnten Umgebung entfernt, fixiert, getragen und in Transportbehälter verbracht. Bereits dieser Vorgang stellt einen erheblichen Eingriff dar.

Die Aufnahmen zeigen, dass darauf keine Rücksicht genommen wird: Wiederholte Tritte, Würfe, grobes Greifen und Werfen, Heben und Tragen an einem Flügel und das Halten über Kopf.

Diese Praktiken erhöhen die Stressintensität erheblich und steigern das Risiko von Verletzungen. Die Enten sind enorm gestresst und erleben intensiven Angstzustände.

Unsere Einschätzung kommt zu dem klaren Fazit, dass die dokumentierte körperliche Gewalt, der achtlose Umgang und die grobe Behandlung von Enten während des Verladens nicht mit den gesetzlichen Tierschutz-Mindeststandards wie auch den offiziellen Empfehlungen vereinbar sind.

Die vollständige fachliche Einschätzung steht Ihnen am Ende dieses Artikels zum Download bereit.

Hier erfahren Sie mehr über die Veröffentlichung aus der Entenmast von Animal Rights Watch e.V.

Foto: Animal Rights Watch e.V. (ARIWA)

Wissenschaftsbasierte Infrastruktur für die Tierbewegungen

Expertise for Animals erstellt tierärztliche Bewertungen von dokumentierten Praktiken in der Tierhaltung, beim Transport und bei der Schlachtung. Wir bewerten das vorliegende Bildmaterial anhand geltender Rechtsnormen, veterinärmedizinischer Erkenntnisse und ethologischer Grundlagen.

Dokumentationen des alltäglichen Umgangs mit landwirtschaftlich genutzten Tieren sind ein zentrales Instrument für die Tierbewegungen. Ohne Belege bleiben strukturelle Probleme unsichtbar. Wir ergänzen diese Arbeit, indem wir sie evidenzbasiert analysieren und fachlich einordnen.

Unsere Beratung basiert auf drei zentralen Prinzipien:

  • Wissenschaftlich fundiert: Wir vereinen Fachwissen aus Tiermedizin, Biologie und Tierschutzwissenschaften
  • Praxisnah: Wir entwickeln gemeinsam Strategien, die umsetzbar und wirkungsvoll sind.
  • Erprobt: Zahlreiche Organisationen profitieren bereits von unserer Unterstützung in der Kampagnenarbeit.

Kontaktieren Sie uns hier oder vereinbaren Sie hier ein direktes Gespräch mit Marietheres Reinke.

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Static and dynamic content editing

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How to customize formatting for each rich text

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