Was hat Expertise for Animals im vergangenen Jahr erreicht?

Tätigkeitsberichte sind mehr als eine Formalität. Sie erzählen, wie aus Unterstützung konkrete Wirkung wird. Unser Rückblick auf 2025 ist deshalb mehr als eine Pflicht zur Transparenz. Er ist ein Einblick in die Arbeit, die durch das Vertrauen unserer Unterstützer_innen und Projektpartner_innen überhaupt erst möglich wurde.
Natürlich geht es um Transparenz – darum, Rechenschaft abzulegen und nachvollziehbar zu machen, was mit anvertrauten Mitteln geschieht. Aber ein guter Tätigkeitsbericht leistet mehr als das. Er zeigt, wie aus Ressourcen Wirkung entsteht: welche Themen eine Organisation bewegen, welche Entscheidungen sie treffen muss und wie sie ihren Auftrag in einem komplexen Umfeld erfüllt.
Für Expertise for Animals war 2025 ein Jahr, in dem sich besonders deutlich gezeigt hat, wie relevant unabhängige wissenschaftliche Expertise für den Tierschutz ist.
Unsere zentrale Aufgabe blieb unverändert: wissenschaftlich fundierte Analysen zu Fragen der industriellen Tierhaltung zu erarbeiten, unabhängige Fachberatung bereitzustellen und Partnerorganisationen mit belastbarer Expertise zu unterstützen. Konkret bedeutet das die Zusammenarbeit mit Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen, die wissenschaftliche Einschätzungen für ihre politische Arbeit benötigen. Oder die fachliche Begleitung von Kampagnen und Stellungnahmen, bei denen belastbare Daten und veterinärmedizinische Einordnung entscheidend sind. Ebenso unterstützen wir Organisationen dabei, komplexe wissenschaftliche Inhalte so aufzubereiten, dass sie in politischen Gesprächen und öffentlichen Debatten wirksam eingesetzt werden können.
Für den gemeinnützigen Verein Animal Rights Watch (ARIWA) haben wir eine tierärztliche Analyse von umfangreichem Videomaterial aus Tierwohl-Schweinehaltungsbetrieben in Deutschland durchgeführt und wiederkehrende Defizite in zentralen Bereichen der als besser beworbenen Haltung festgestellt. Auch bei der fachlichen Auswertung von Videomaterial haben wir in Zusammenarbeit mit ANINOVA tierschutzwidrige Haltungspraxen in einer Putenmast festgestellt.
Weiter haben wir ein über 200 Seiten umfassendes wissenschaftliches Gutachten zu den gesetzlichen Mindestanforderungen für die Haltung von Masthühnern publiziert. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt haben wir außerdem bei der inhaltlichen Überarbeitung und Aktualisierung eines Hintergrundartikels über Sauen in der Ferkelproduktion unterstützt. Durch unsere Mitarbeit konnten wir dazu beitragen, dass die Artikel eine verlässliche und fachlich fundierte Informationsquelle für eine breite Öffentlichkeit und die Tierschutzarbeit der Stiftung bleiben.
Gerade in gesellschaftlichen Debatten, die häufig von Emotionen und Interessen geprägt sind, braucht es Orte, an denen wissenschaftliche Sorgfalt und fachliche Unabhängigkeit im Mittelpunkt stehen. Das Bereitstellen solcher Informationen stellt damit auch einen Gegenpol zur Lobbyarbeit dar, die nicht selten Falschinformationen für ihre Zwecke nutzt.
Unsere anderen erfolgreich abgeschlossenen Projekte können im Tätigkeitsbericht nachgelesen werden.
Gleichzeitig war 2025 ein Jahr der Anpassung. Aufgrund begrenzter finanzieller Mittel mussten wir unser Team im Spätsommer verkleinern. Für den Rest des Jahres wurde die operative Arbeit übergangsweise von nur einer hauptamtlichen Mitarbeiterin getragen. Dass unsere Kernarbeit dennoch ohne Unterbrechung fortgesetzt werden konnte, spricht für die Belastbarkeit unserer Organisation – und für das Engagement der Menschen, die sie unterstützen.
Diese Phase war anspruchsvoll, aber auch lehrreich. Sie hat uns deutlich gemacht, wo wir organisatorisch stärker werden müssen: bei langfristiger Finanzierung und resilienten Strukturen. Genau daran arbeiten wir.
Auch fachlich haben wir 2025 weiter investiert. Durch gezielte Fort- und Weiterbildungen – unter anderem zu aktuellen tierschutzrechtlichen Fragestellungen und wissenschaftlichen Entwicklungen im Bereich Tiernutzung – konnten wir unser Wissen gezielt vertiefen. Diese kontinuierliche Weiterbildung ist kein Zusatz, sondern Voraussetzung für die Qualität unserer Arbeit.
Ende 2025 konnten wir die Finanzierung eines neuen White Papers zur Kohlendioxid-Betäubung von Schweinen im Rahmen der Schlachtung sichern. Die Veröffentlichung diesen Mai hat einen weiteren gewinnbringenden Beitrag zur laufenden Debatte über Tierschutzstandards in der EU geliefert.
Besonders wichtig ist für uns, diesen Ausblick mit einer guten Nachricht zu verbinden: Expertise for Animals ist bis Ende 2026 finanziell abgesichert. Das schafft die Grundlage dafür, unsere Arbeit mit Verlässlichkeit und Wirkung fortzuführen.
Unser Dank gilt allen Menschen, die das möglich machen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, dass unabhängige wissenschaftliche Expertise im Sinne der Tiere nutzbar bleibt.
Wer unser Jahr 2025 im Detail nachvollziehen möchte, findet den vollständigen Tätigkeitsbericht hier.
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich aufbereiten, Missstände sichtbar machen und die Tierbewegung mit fundiertem Wissen stärken.
Jede Spende hilft uns dabei, faktenbasierte Aufklärung voranzutreiben und langfristige Veränderungen für nichtmenschliche Tiere zu schaffen.
Tätigkeitsberichte sind mehr als eine Formalität. Sie erzählen, wie aus Unterstützung konkrete Wirkung wird. Unser Rückblick auf 2025 ist deshalb mehr als eine Pflicht zur Transparenz. Er ist ein Einblick in die Arbeit, die durch das Vertrauen unserer Unterstützer_innen und Projektpartner_innen überhaupt erst möglich wurde.
Natürlich geht es um Transparenz – darum, Rechenschaft abzulegen und nachvollziehbar zu machen, was mit anvertrauten Mitteln geschieht. Aber ein guter Tätigkeitsbericht leistet mehr als das. Er zeigt, wie aus Ressourcen Wirkung entsteht: welche Themen eine Organisation bewegen, welche Entscheidungen sie treffen muss und wie sie ihren Auftrag in einem komplexen Umfeld erfüllt.
Für Expertise for Animals war 2025 ein Jahr, in dem sich besonders deutlich gezeigt hat, wie relevant unabhängige wissenschaftliche Expertise für den Tierschutz ist.
Unsere zentrale Aufgabe blieb unverändert: wissenschaftlich fundierte Analysen zu Fragen der industriellen Tierhaltung zu erarbeiten, unabhängige Fachberatung bereitzustellen und Partnerorganisationen mit belastbarer Expertise zu unterstützen. Konkret bedeutet das die Zusammenarbeit mit Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen, die wissenschaftliche Einschätzungen für ihre politische Arbeit benötigen. Oder die fachliche Begleitung von Kampagnen und Stellungnahmen, bei denen belastbare Daten und veterinärmedizinische Einordnung entscheidend sind. Ebenso unterstützen wir Organisationen dabei, komplexe wissenschaftliche Inhalte so aufzubereiten, dass sie in politischen Gesprächen und öffentlichen Debatten wirksam eingesetzt werden können.
Für den gemeinnützigen Verein Animal Rights Watch (ARIWA) haben wir eine tierärztliche Analyse von umfangreichem Videomaterial aus Tierwohl-Schweinehaltungsbetrieben in Deutschland durchgeführt und wiederkehrende Defizite in zentralen Bereichen der als besser beworbenen Haltung festgestellt. Auch bei der fachlichen Auswertung von Videomaterial haben wir in Zusammenarbeit mit ANINOVA tierschutzwidrige Haltungspraxen in einer Putenmast festgestellt.
Weiter haben wir ein über 200 Seiten umfassendes wissenschaftliches Gutachten zu den gesetzlichen Mindestanforderungen für die Haltung von Masthühnern publiziert. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt haben wir außerdem bei der inhaltlichen Überarbeitung und Aktualisierung eines Hintergrundartikels über Sauen in der Ferkelproduktion unterstützt. Durch unsere Mitarbeit konnten wir dazu beitragen, dass die Artikel eine verlässliche und fachlich fundierte Informationsquelle für eine breite Öffentlichkeit und die Tierschutzarbeit der Stiftung bleiben.
Gerade in gesellschaftlichen Debatten, die häufig von Emotionen und Interessen geprägt sind, braucht es Orte, an denen wissenschaftliche Sorgfalt und fachliche Unabhängigkeit im Mittelpunkt stehen. Das Bereitstellen solcher Informationen stellt damit auch einen Gegenpol zur Lobbyarbeit dar, die nicht selten Falschinformationen für ihre Zwecke nutzt.
Unsere anderen erfolgreich abgeschlossenen Projekte können im Tätigkeitsbericht nachgelesen werden.
Gleichzeitig war 2025 ein Jahr der Anpassung. Aufgrund begrenzter finanzieller Mittel mussten wir unser Team im Spätsommer verkleinern. Für den Rest des Jahres wurde die operative Arbeit übergangsweise von nur einer hauptamtlichen Mitarbeiterin getragen. Dass unsere Kernarbeit dennoch ohne Unterbrechung fortgesetzt werden konnte, spricht für die Belastbarkeit unserer Organisation – und für das Engagement der Menschen, die sie unterstützen.
Diese Phase war anspruchsvoll, aber auch lehrreich. Sie hat uns deutlich gemacht, wo wir organisatorisch stärker werden müssen: bei langfristiger Finanzierung und resilienten Strukturen. Genau daran arbeiten wir.
Auch fachlich haben wir 2025 weiter investiert. Durch gezielte Fort- und Weiterbildungen – unter anderem zu aktuellen tierschutzrechtlichen Fragestellungen und wissenschaftlichen Entwicklungen im Bereich Tiernutzung – konnten wir unser Wissen gezielt vertiefen. Diese kontinuierliche Weiterbildung ist kein Zusatz, sondern Voraussetzung für die Qualität unserer Arbeit.
Ende 2025 konnten wir die Finanzierung eines neuen White Papers zur Kohlendioxid-Betäubung von Schweinen im Rahmen der Schlachtung sichern. Die Veröffentlichung diesen Mai hat einen weiteren gewinnbringenden Beitrag zur laufenden Debatte über Tierschutzstandards in der EU geliefert.
Besonders wichtig ist für uns, diesen Ausblick mit einer guten Nachricht zu verbinden: Expertise for Animals ist bis Ende 2026 finanziell abgesichert. Das schafft die Grundlage dafür, unsere Arbeit mit Verlässlichkeit und Wirkung fortzuführen.
Unser Dank gilt allen Menschen, die das möglich machen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, dass unabhängige wissenschaftliche Expertise im Sinne der Tiere nutzbar bleibt.
Wer unser Jahr 2025 im Detail nachvollziehen möchte, findet den vollständigen Tätigkeitsbericht hier.
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich aufbereiten, Missstände sichtbar machen und die Tierbewegung mit fundiertem Wissen stärken.
Jede Spende hilft uns dabei, faktenbasierte Aufklärung voranzutreiben und langfristige Veränderungen für nichtmenschliche Tiere zu schaffen.
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