Expertise for Animals in zwei neuen Veröffentlichungen auf Youtube über die Realität der Schweinehaltung.

Investigativ recherchierte Aufnahmen aus landwirtschaftlichen Betrieben decken regelmäßig schwere Missstände auf. Leider reichen solche Bilder allein normalerweise nicht aus, um strukturelle Probleme der Tierindustrie seriös zu benennen oder politische und rechtliche Konsequenzen abzuleiten. Hier setzt unsere Arbeit an: Wir bewerten die Aufnahmen wissenschaftsbasiert durch Tierärzt_innen, Biolog_innen und weitere Fachleute.
Wir wollen Fakten von Spekulationen trennen und so eine fundierte Grundlage für öffentliche Debatten, politische Entscheidungen und rechtliche Schritte schaffen. Denn nur wenn die schockierenden Aufnahmen auch fachlich eingeordnet werden, können sie nachhaltig wirken. Tierleid ist wissenschaftlich nachweisbar!
Aktuell waren wir an zwei wichtigen Aufdeckungen über die Tierindustrie beteiligt:

Die Rechercheorganisation Uncover e.V. hat Tötungen von sogenannten Zuchtsauen dokumentiert. Unsere Tierärztin Marietheres Reinke hat das Material gesichtet und sowohl nach tiermedizinischen als auch tierschutzrelevanten Kriterien ausgewertet.
Im Interview mit Uncover e.V. erklärt sie, warum Sauen in deutschen Zuchtbetrieben oft nach zahlreichen Schwangerschaften notgetötet werden und welche Verstöße dabei auf den Aufnahmen erkennbar sind. Sie identifiziert sogar mögliche Fehlbetäubungen.
Sehen Sie hier das gesamte Interview.

Die Tierrechtsorganisation Team Tierschutz hat eine Undercover-Reportage über die Schweinefleischproduktion gedreht. Dabei filmt Mitgründerin Samara Eckhart als vermeintlich Angestellte heimlich in einer Schweinezucht, über den schon zuvor wegen Tierschutzverstößen im mdr berichtet wurde.
Tierärztin Marietheres Reinke ordnet die Bilder ein. Sie kritisiert die Nottötungen von Ferkeln, Fehler bei der Kastration von Ferkeln und die Problematik der Afrikanischen Schweinepest.
Die Dokumentation von Team Tierschutz gibt wichtige Einblicke in die Schweinefleischindustrie. Den ganzen Film können Sie sich auf unserer Website oder hier anschauen.
Unter Schweinen – auf Platz 1 bei YouTube
Beide Projekte veranschaulichen, dass Undercover-Aufnahmen aus landwirtschaftlichen Betrieben und wissensbasierte, fachliche Einordnung sich gegenseitig stärken.
Das Tierleid, das bei solchen Aufnahmen sichtbar wird, ist real. Die Forschung bestätigt das.
Dass diese Forschungsergebnisse im Sinne der Tiere genutzt werden und nicht für Optimierung in der Tierproduktion, ist unüblich. Hier setzt Expertise for Animals an. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Erkenntnisse aufzuarbeiten und zu verbreiten, um fundiert die Tierindustrie zu kritisieren. Denn oft sind es Unternehmen aus der Tierindustrie selbst, die solche Untersuchungen finanzieren und durchführen – mit einer eigenen Agenda. So zuletzt bei der Zulassung von Stickstoffschaum als Tötungsmethode für Hühner und Schweine, deren Antrag und Forschung aus der Tierindustrie kamen.
Das Paradoxe daran ist, dass die Ergebnisse der meisten Studien zu Haltungsbedingungen und Praktiken aus der Landwirtschaft eindeutiges Tierleid beweisen. Diese Erkenntnisse sollten für den Tierschutz genutzt werden, statt für industrielle Zwecke.
Wenn Sie über die wichtigsten Erkenntnisse der Forschung informiert bleiben wollen, abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter und bekommen Sie aktuelles Tierschutz-Fachwissen direkt in ihr Postfach.
Investigativ recherchierte Aufnahmen aus landwirtschaftlichen Betrieben decken regelmäßig schwere Missstände auf. Leider reichen solche Bilder allein normalerweise nicht aus, um strukturelle Probleme der Tierindustrie seriös zu benennen oder politische und rechtliche Konsequenzen abzuleiten. Hier setzt unsere Arbeit an: Wir bewerten die Aufnahmen wissenschaftsbasiert durch Tierärzt_innen, Biolog_innen und weitere Fachleute.
Wir wollen Fakten von Spekulationen trennen und so eine fundierte Grundlage für öffentliche Debatten, politische Entscheidungen und rechtliche Schritte schaffen. Denn nur wenn die schockierenden Aufnahmen auch fachlich eingeordnet werden, können sie nachhaltig wirken. Tierleid ist wissenschaftlich nachweisbar!
Aktuell waren wir an zwei wichtigen Aufdeckungen über die Tierindustrie beteiligt:

Die Rechercheorganisation Uncover e.V. hat Tötungen von sogenannten Zuchtsauen dokumentiert. Unsere Tierärztin Marietheres Reinke hat das Material gesichtet und sowohl nach tiermedizinischen als auch tierschutzrelevanten Kriterien ausgewertet.
Im Interview mit Uncover e.V. erklärt sie, warum Sauen in deutschen Zuchtbetrieben oft nach zahlreichen Schwangerschaften notgetötet werden und welche Verstöße dabei auf den Aufnahmen erkennbar sind. Sie identifiziert sogar mögliche Fehlbetäubungen.
Sehen Sie hier das gesamte Interview.

Die Tierrechtsorganisation Team Tierschutz hat eine Undercover-Reportage über die Schweinefleischproduktion gedreht. Dabei filmt Mitgründerin Samara Eckhart als vermeintlich Angestellte heimlich in einer Schweinezucht, über den schon zuvor wegen Tierschutzverstößen im mdr berichtet wurde.
Tierärztin Marietheres Reinke ordnet die Bilder ein. Sie kritisiert die Nottötungen von Ferkeln, Fehler bei der Kastration von Ferkeln und die Problematik der Afrikanischen Schweinepest.
Die Dokumentation von Team Tierschutz gibt wichtige Einblicke in die Schweinefleischindustrie. Den ganzen Film können Sie sich auf unserer Website oder hier anschauen.
Unter Schweinen – auf Platz 1 bei YouTube
Beide Projekte veranschaulichen, dass Undercover-Aufnahmen aus landwirtschaftlichen Betrieben und wissensbasierte, fachliche Einordnung sich gegenseitig stärken.
Das Tierleid, das bei solchen Aufnahmen sichtbar wird, ist real. Die Forschung bestätigt das.
Dass diese Forschungsergebnisse im Sinne der Tiere genutzt werden und nicht für Optimierung in der Tierproduktion, ist unüblich. Hier setzt Expertise for Animals an. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Erkenntnisse aufzuarbeiten und zu verbreiten, um fundiert die Tierindustrie zu kritisieren. Denn oft sind es Unternehmen aus der Tierindustrie selbst, die solche Untersuchungen finanzieren und durchführen – mit einer eigenen Agenda. So zuletzt bei der Zulassung von Stickstoffschaum als Tötungsmethode für Hühner und Schweine, deren Antrag und Forschung aus der Tierindustrie kamen.
Das Paradoxe daran ist, dass die Ergebnisse der meisten Studien zu Haltungsbedingungen und Praktiken aus der Landwirtschaft eindeutiges Tierleid beweisen. Diese Erkenntnisse sollten für den Tierschutz genutzt werden, statt für industrielle Zwecke.
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